Plaid Hat Games überarbeitet die Kickstarter-Strategie für „The Monolith“
Plaid Hat Games hat die Kickstarter-Kampagne für The Monolith nach wenigen Tagen gestoppt und später neu gestartet. Zum Zeitpunkt des Beitrags hatte das Projekt 113.687 US-Dollar von 1.257 Unterstützern eingesammelt.
Auslöser der Einordnung ist ein Text von Colby Dauch, in dem der Verlag seine überarbeitete Crowdfunding-Strategie beschreibt. Dazu gehört, Exklusiv-Inhalte stark zu begrenzen und den Druck durch künstliche Verknappung zu reduzieren. Außerdem will Plaid Hat mit zwei Varianten des Spiels arbeiten und sich bei der Preisgestaltung stärker an üblichen Online-Preisen orientieren.
Ein weiterer Punkt ist die Produktionsplanung: Das Spiel soll bei Start der Kickstarter-Kampagne bereits vollständig produktionsbereit sein. Damit verschiebt sich der Fokus weg von einer Kampagne, die erst während des Laufs weiter modelliert wird, hin zu einem stärker vorab abgesicherten Ablauf.
Jamey Stegmaier ordnet diesen Ansatz auf dem Stonemaier-Games-Blog ein und verknüpft ihn mit der Frage, welche Crowdfunding-Ziele bei einem Brettspielprojekt sinnvoll sind. The Monolith bleibt damit weniger ein Fall von klassischer Neuankündigung als ein Beispiel dafür, wie ein Verlag seine Kampagne nach einem frühen Abbruch neu aufsetzt.
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